Photo: Renate Eggebrecht

Renate Eggebrecht

Location:
Germany
Genres:
Classical
Bio:
Renate Eggebrecht , Violine   Die ...
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Renate Eggebrecht , Violine

 

Die Geigerin erhielt ihre erste musikalische Ausbildung ab dem 4. Lebensjahr bei ihrer Mutter. Mit 8 Jahren wurde sie Schülerin von Hans Hilf, der selbst am Leipziger Konservatorium in der Meisterklasse von Prof. Walther Davisson studiert hatte. Ab dem 12. Lebensjahr studierte Renate Eggebrecht an der Musikakademie Lübeck Violine bei Hans Hilf und Klavier bei Wilhelm Rau. Nach weiterem Geigenstudium bei Friedrich Wührer setzte sie ihre Ausbildung an der Musikhochschule München fort. Danach private Studien.

 

Die Geigerin besuchte Meisterkurse bei Max Rostal und Seymion Snitkovsky, sowie Kammermusikkurse beim La-Salle-Quartett.

 

1989 gründete die Musikerin das Fanny Mendelssohn Quartett, mit dem sie in zahlreichen Konzerten auftrat und Schallplattenaufnahmen einspielte. Dazu zählen viele Ersteinspielungen bis dahin unbekannter Musik, wie unter anderem die Kammermusik von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy, Germaine Tailleferre, Grazyna Bacewicz und Ethel Smyth. Renate Eggebrecht hat das Klavierquartett As-Dur und das Streichquartett Es-Dur von der Komponistin Fanny Hensel-Mendelssohn auch im Verlag erstveröffentlicht. Mit ihrem Quartett spielte sie die ersten 8 Streichquartette von Darius Milhaud und die zwei großen Streichquartette von Arthur Bliss für die CD ein. Sie nahm die Klavierkammermusik von Max Reger zusammen mit den Pianisten Wolfram Lorenzen und Siegfried Mauser auf 3 CDs auf. 

 

Die Geigerin schloß ihre Gesamteinspielung der Werke für Violine Solo von Max Reger auf 5 CDs im Jahre 2003 ab.

 

Mit dem Cellisten Friedemann Kupsa legte sie die CD-Welt-ersteinspielungen der Duo-Sonaten von Nikos Skalkottas und Anatol Vieru vor, sowie der "Strassenmusik n.16" op. 210 von Dimitri Nicolau, der ihnen dieses Werk widmete.

 

Die Geigerin spielte die Violin-Solosonate op. 61 der Regerschülerin Johanna Senfter als Weltersteinspielung zusammen mit den Solosonaten von Honegger und Skalkottas ein. Diese Edition VIOLIN SOLO setzte die Geigerin mit den Einspielungen der Sonaten für Violine solo von Erwin Schulhoff, Béla Bartók, Grazyna Bacewicz, Darius Milhaud sowie der Weltpremiere der ihr gewidmeten Solosonate op. 228 von Dimitri Nicolau fort. Dazu ein Interview >>> Das dritte Album erschien 2007 mit der Einspielung des gesamten Werks für Violine Solo (1916-1925) von Paul Hindemith, als Ganzes eine Weltpremiere. Auch das Capriccio (1997) von Anatol Vieru ist eine Ersteinspielung. Die Partita für Violine Solo (1976) des russischen Komponisten Wladimir Martynow, ein führender Vertreter des russischen Minimalismus, wird von der Geigerin als Weltersteinspielung vorgelegt.

 

Im Jahr 2008 wurde das vierte Album "Violin Solo" mit Einspielungen der beiden Suiten (1958) von Ernest Bloch, der Élégie (1944) von Igor Strawinsky, den vier Capricen (1968) von Grazyna Bacewicz, der Monolog-Sonate (1975) von Aram Chatschaturjan und dem Werk "a paganini" (1982) von Alfred Schnittke bei Troubadisc veröffentlicht.

 

Schon jetzt ist eine Werkfolge entstanden, die beginnend bei Max Regers Chaconne op. 117 Nr. 4 (1909) bis in die Gegenwart reicht. Mit den Solosonaten der Deutschen Johanna Senfter, des Tschechen Erwin Schulhoff, des Franzosen Darius Milhaud, des Schweizers Arthur Honegger, des Ungarn Béla Bartók, des Griechen Nikos Skalkottas, der Polin Grazyna Bacewicz, des griechischen Italieners Dimitri Nicolau und des Deutschen Paul Hindemith, sowie der Werke des Rumänen Anatol Vieru, der Russen Wladimir Martynow, Igor Strawinsky und Alfred Schnittke, des Amerikaners Ernest Bloch sowie des Armeniers Aram Chatschaturjan wird ein Kompendium der modernen Geigenliteratur dargestellt.